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Das transversale Konzept

6 Aspekte, die sich teilweise queren, überlappen, durchkreuzen, aber ein Ganzes bilden.



Die Vielfalt
(der Reichtum)

In jedem Bereich erleben die Gäste unsere Vielfalt. Die Natur reicht vom kargen Berg zum reichen, wohlbehüteten Tal. Kontrastreich sind Tradition und Entwicklungsdynamik, Architektur und Baustoffe. Unterschiedliche Sprachen, Dialekte, Akzente erweitern die Diversität. Noch intensiver erlebt der Tourist den Reichtum an einheimischen Naturprodukten, wie beispielsweise die Weine. Die diversen Kulturen bilden regionale Unterschiede und prägen den lokalen Charakter. Trotzdem erwächst daraus ein Ganzes, das Wallis.

Die Kontraste (das Paradoxe, der Dualismus, das Extrem…)
Je tiefer der Gast das Wallis versteht, desto mehr wird er seine karikaturesken, vereinfachenden Klischees aufgeben und eine reichhaltige Palette deutlicher Kontraste entdecken. Es gibt nicht EIN Wallis, aber für jeden und zu jederzeit ein eigenes und wechselndes Land. Mag sein, dass das Rhonetal den Gast mit seinen schraffen Berghängen zu Beginn etwas einengt. Doch alsbald öffnet sich zwischen den Bergausläufern das einladende, liebliche Rhonetal. Die Enge behütet ein lebendiges Austausch- und Durchgangsland. Der längere Aufenthalt ermöglicht den Besuchern eine Vielfalt von Erlebnissen. Arktisch, asketische Höhenzonen wechseln mit saftigen Matten, Steppenweiden mit Frucht behangenen Obstgärten. Kälte neben Hitze, Trockenheit und Wasserreichtum ergeben kontrastreiche Landschaften, die sich im Laufe der Jahreszeiten wieder verändern. Kontrastreich ist auch das Arbeitsleben, das den traditionsreichen und schollenverbundenen Bergbauer neben den High-Tech Spezialisten und Spitzenforscher  im selben Postauto noch vom letzten Milchertrag debattieren lässt. Tradition und Moderne verschmelzen zur Einheit im Wallis. Der Mensch entspricht der Natur. Die Kargheit der Böden erzählt von den ersten zurückhaltenden menschlichen Kontakten. Überbordend mutet dabei die Spontaneität und Impulsivität der Walliser an, die in einer erstaunlichen Mischung aus Zuneigung, südlichem Temperament und Lebensfreude zum Ausdruck kommt.

Die Vitalität (das Leben, die Energie, die Kraft, die Bewegung)
So unablässig Wind und Wasser unsere Landschaften bewegen, so dynamisch aber harmonisch verändert der Walliser seine Kulturräume. Wie das Eis, das Rinnsal, die Bäche Tag ein Tag aus, Tal und Hang in Bewegung setzten, so unermüdlich, eigensinnig und vital, zähmt der Walliser das Treiben der Natur, holt darin Kraft und vitalisiert mit dieser seiner Energie die Wirtschaft. Rot ist die Kantonsfahne zu hälftig, rot wie die Leidenschaft, die Anstrengung des Menschen, Rot wie der Wein der Freundschaft den uns die Natur liefert.

Das Unverfälschte (gesund, natürlich, Alpen…)
Das Unverfälschte ist offensichtlich: So prangen das Matterhorn und die Alpen inmitten unserer Landschaft, Unanfechtbar. Rein liegt die Landschaft unter der winterlichen Schneedecke, unverfälscht ist der Geruch der Heublumen, des Harzes im Wald, der kristallen Luft. Am Fusse der Felsenwände schmiegen sich die weißen Kapellen und Kirchen, Symbol eines echten Glaubens. Klar ist der Wein und gradlinig des Wallisers Charakter, spontan und ehrlich. Weiss ist die eine Seite der Fahne, Symbol der Natürlichkeit.

Die Osmose (die Fusion)
Unsere Ursprünge sind vielfältig. Völker ließen sich nieder, starke Persönlichkeiten prägten, neue Ideen kamen und verschmolzen erfolgreich zu Neuem, auch heute noch. Daraus erwuchs und erwachsen gegenseitiges Verständnis, Solidarität und ein kollektiver Geist, der sich mit der Scholle, der sich mit seiner Landschaft, seiner Natur glücklich schätzt und dankbar erweist, indem er sich für diese einsetzt und sie behütet.

Die Lebensfreude (das Wohlbefinden, die Lebenskunst)
Im Wallis weiß man sich zu amüsieren, zu entspannen und das Leben zu genießen. Unsere Gäste, haben es wohl verstanden und erfreuen sich an der Qualität unserer Produkte, an unserer einfachen, authentischen Küche, unserem Wein, unserer Gastfreundschaft in geselligen Runden. Und immer wieder schweift der Blick ab, um sich an der Schönheit der Landschaften und des stahlenden Himmels zu erfreuen.

Quelle