J.-J. Rousseau (1712-1778)
Ich stieg langsam und zu Fuss ziemlich steile Wege hinauf. (…) Ich wollte träumen, und ich wurde immer wieder von irgendeinem unerwarteten Spektakel davon abgehalten. Bald hingen gewaltige Felstrümmer über meinem Kopf. Dann wieder hüllten mich hohe und laute Wasserfälle in ihren dichten Nebel ein. Bald riss neben mir ein endloser Wildbach einen Abgrund auf, dessen Tiefe die Augen nicht zu ergründen wagten. Manchmal verlor ich mich in der Dunkelheit eines dichten Waldes. Manchmal, wenn ich aus einem Schlund heraustrat, erfreute plötzlich eine liebliche Wiese meinen Blick.
Quelle: Buch "Wallis, Leib & Seele"

