Walliser Roggenbrot AOC
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Der Roggen wird im Wallis auf umweltschonende Weise angebaut. Das Mehl wird in Mühlen der Region gemahlen und das Brot im Wallis hergestellt. Das Walliser Roggenbrot AOC besteht zu mindestens 90 % aus Roggenmmehl, zu maximal 10 % aus Weizenmehl, Hefe, Salz und Wasser. Als Vollkornbrot von runder Form, außen rissig, von graubrauner Farbe, ist das Walliser Roggenbrot AOC erst mit seinem AOC-Siegel wirklich echt. Es hat ein besonderes, durch die Hefe leicht säuerliches Aroma. Sein Gewicht beträgt 250 g, 500 g oder ein Kilo.
Lange Zeit ist Roggenbrot Grundlage der täglichen Ernährung in den wallisischen Dörfern. Tatsächlich ist Roggen das einzige Getreide, das sich an die Bedingungen des Berglandes anzupassen versteht. Die Menschen haben gelernt, dieses Getreide in ein dunkles, nahrhaftes Brot zu wandeln, das sich mehrere Wochen hält. Früher hat jede Familie ihr Brot im Backofen des Dorfes gebacken, der nur 2 oder 3 Mal pro Jahr in Betrieb genommen wurde. Das Walliser Roggenbrot AOC bewahrt den Roggenanbau im Wallis und schützt somit das Landschaftsbild. Das Grundrezept ist festgelegt, doch im Wallis erhält jedes Roggenbrot durch die Hand des Bäckermeisters seinen ganz speziellen Geschmack.
Die kontrollierte Herkunftsbezeichnung (AOC) gewährleistet die Authentizität und die typischen Eigenschaften des Produktes. Eine Expertenkommission führt regelmäßig eine Blindverkostung des Brotes durch. Die Rückverfolgbarkeit wird ebenfalls sichergestellt. Sie gewährleistet den Verbrauchern, dass sie den Ursprung und die Herstellungsart des Produktes genau kennen.
> Datum der Zertifikation: 2008
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