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Walliser Tomaten

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Die Puritaner sahen sie zuerst als Sünde, genauso wie den Tanz, das Trinken und das Kartenspiel, als sich die Tomate als Zierpflanze in den Gärten Englands verbreitet. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts beginnt man, ihre Vorteile und ihren Reichtum an Vitamin C zu entdecken. Bis 1930 glaubt man noch, dass das Verspeisen einer rohen Tomate einem Selbstmord gleichkäme und dass sie mindestens drei Stunden kochen müsse, damit die Giftstoffe entweichen. Glücklicherweise für uns ist die Tomate heute Teil unseres Alltags. Das Beißen in eine saftige und frisch geerntete Tomate, die nach Erde und Sonne schmeckt, gehört zu den Genüssen des Sommers, ganz gleich, wie groß oder traditionell die Frucht ist, ob Cherry- oder Perettitomate.

Bis vor Kurzem hatte man immer ein bestimmtes Bild vor Augen, wenn man von Tomaten sprach: im Aussehen rot, rund, glatt, und rund auch im Geschmack. Heute stellt sich die Sache schon ein wenig differenzierter dar. Diese erstaucliche Verschiedenheit verdanken wir neuen Anbaumethoden ebenso wie der Wiederentdeckung alter Sorten. Der Tomatenanbau bedingt verschiedene Techniken: Kulturen auf dem freien Feld, unter Folie, im Treibhaus, hydroponischer Anbau. Sie bevorzugt leichte, wasserdurchlässige Böden und braucht viel Wärme. Dieser bei uns so beliebten Frucht gefällt es also im Wallis! Im Wallis dauert die Tomatenernte von Ende Mai bis Ende Oktober.
 
> Datum der Zertifikation: 2008
 

www.ifelv.ch

 

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